Glossar der auf dieser Seite genutzten Begriffe

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Begriff Definition
Bearbeitung

Der Urheber eines Werkes kann keine Urheberrechte geltend machen, wenn ein anderer Urheber seinerseits ein eigenständiges Werk geschaffen hat und dabei das ursprüngliche Werk oder Teile davon mit verarbeitet hat. Eine derartige Bearbeitung ist nur dann zulässig, wenn dabei ein neues, für sich selbst schutzfähiges Werk entsteht. Zur Anwendung kommen können die Grundsätze der Verarbeitung besonders bei fotografischen Werken, die andere Werke mit abbilden und bei literarischen Werken in Form von Fotos oder Darstellungen.

Im Streitfall muss zur Bewertung die konkrete Schöpfungshöhe des jeweiligen Werkes mit berücksichtigt werden. Übersteigt die Schöpfungshöhe des neu entstandenen Werkes die Schöpfungshöhe des verarbeiteten Werkes, kann der ursprüngliche Urheber gegen den Verarbeiter keine urheberrechtlichen Ansprüche geltend machen. Das gilt aber nur bei der Herstellung eines eigenständigen, neuen Werkes, nicht bei der Anfertigung einer Abbildung.

Schutzfähig oder nicht? Wir finden es heraus. 

Ob eine geistige Schöpfungsleistung vorliegt oder nicht, daran scheiden sich die Geister. Nicht jeder aufgeschriebene Satz unterliegt dem Urheberrecht, nicht jeder gemalte Strich ist ein Kunstwerk. Nicht jede Abmahnung ist berechtigt.
Ob die Schöpfungs- oder Gestaltungshöhe ausreicht, dass jemand Ansprüche gegen Sie geltend machen darf, erkennt Ihr Fachanwalt Steffen Koch.

 

Wer sich mit fremden Federn schmückt ...
... gehört bestraft. Das ist nicht erst seit Guttenberg so. Ob sich ein Rechtsstreit für Sie lohnt, erkennt ein Fachanwalt für gewerblichen Rechtsschutz mit sicherem Blick. Steffen Koch ist auch auf dem Fachgebiet Urheberrecht Ihr Anwalt für alle Fälle.